Am Sonntag, 19.07. hatten das Gottesdienstvorbereitungsteam und Pfarrvikar Robert Amandu zum Familiengottesdienst in die katholische Pfarrkirche eingeladen. Die zahlreichen Gottesdienstbesucher hörten zur Einleitung „In dieser Feier wollen wir Gott für seine Geduld danken und ihn bitten, dass das Gute in unserem Leben wachsen darf. In Kyrie und Fürbitten, gesprochen von unterschiedlichen Kindern, ging es um Geduld, Vertrauen, Liebe, Nachsicht, Vergebung oder auch den langen Atem, den man braucht, um Gutes zu säen und geduldig auf die Ernte zu warten. Im Evangelium ging es um ein Gleichnis aus dem Matthäusevangelium. Jesus erzählt dort, dass ein Bauer gute Samen aussät, doch nachts ein Feind Unkraut darüber sät. Als es die Knechte ausreißen wollten, verbietet es der Bauer, um den Weizen nicht zu schädigen. Dieses Gleichnis lehrt Geduld und Gottesvertrauen, so der Geistliche. Die Verantwortlichen aus dem Team hatten vor dem Altar bildlich einen Acker mit Samen aufgebaut. Einige Kinder legten Bilder mit Herz, Sonne und Händen dazu. Über dieser symbolischen Darstellung kamen Gewitterwolke, Pflaster und ein trauriges Gesicht. Sie stehen für Streit, Verletzung und Neid, so die Erklärungen. Der Versuch, die Unkrautkärtchen zu entfernen, misslang. Dann die Aussage: „Halt! Stopp! Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte.“, so wie im Evangelium beschrieben. Die Erkenntnis: „Gott ist wie der geduldige Bauer. Er sieht das Unkraut in uns, aber er weiß auch, wie wertvoll wir sind. Er gibt uns Zeit, zu wachsen. Er weiß, dass aus uns noch ganz viel Gutes herauskommen kann. Denn
Gott, du bist der geduldige Gärtner meines Lebens.“ Zum Vater unser holte Pfarrvikar Robert Amandu die Kinder zum Kreis um den Altar. Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst von den Kolpingsingers unter Leitung von Gisela Reil. Der Dank dafür folgte am Ende der Messe.

Text und Bilder: Priska Hofmann